Spaniens Jobmaschine sieht aus wie ein schweizer Käse.

Veröffentlicht auf von Angelika

Spaniens Jobmaschine kommt ins rudern. Es macht sich Unbehagen im Land breit. Die Bau- und Wohnungswirtschaft baut monatlich Tausende von Jobs ab. Im vergangenen Jahr verloren dort bereits 32.000 Menschen ihren Job,in diesem Jahr werden es nach Berechnungen der spanische Bank BBVA 83.000 Jobs sein. Dazu kommen weitere zehntausende statistisch schwer zu erfassende Arbeitsplätze, die indirekt vom Immobilienboom abhingen.
Der Konsum der spanischen Bürger fällt. Die Stimmung im Land wendet sich gegen den vermeintlich schuldigen Regierungschef Zapatero.
»Wir werden mit einem Kater aufwachen, es stehen harte Zeiten bevor«, warnt Parteichef Mariano Rajoy bei jeder Gelegenheit.
Aber Tatsache ist dass auch die Regierung untätig zuschaut wie ihr einst "blühendes Land" langsam aber sicher vertrocknet. Im Hintergrund stehen noch weitere Sorgen. Die spanische Touristenindustrie bleibt mit seinen Besucherstatistiken  zwar stabil aber die Besucher konsumieren nicht mehr. So bleibt Spanien auf den Entsorgungskosten sitzen ohne Gewinne einzufahren.

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