Hypothekenchaos in Spanien.

Veröffentlicht auf von Angelika

Was wäre eigentlich wenn plötzlich niemand mehr ein Pfennig in die Hypotheken zahlt? Die spanischen Banken jedenfalls stellen sich diese bange Frage. Viele Familien denen das "Wasser bis zum Hals" steht geben bei den Banken jedenfalls freiwillig den Schlüssel Ihres "zu Hause" ab und gehen. Wohin? Campingplätze, billige Mietwohnungen usw. oder Wohnwagen sind die neuen Heime.
Die Banken jedenfalls wollen die noch vor einigen Jahren so begehrte "Ware" nicht mehr zurück haben.
Aber es werden täglich mehr. Subasta heißt die Zwangsversteigerung in Spanien. Vorher gab es die Profis die schon vor der Zwangsversteigerung den "Kuchen" aufgeteilt hatten. Nun ist dieser Kuchen so groß geworden das sie ihn nicht mehr alleine essen können.
Wer muss mit essen? Klar, die EZB.
Wenn dieser Hahn auch  abgedreht wird trocknet Spanien wirtschaftlich aus. Die Folgen kann sich heute noch niemand so richtig vorstellen.

Im Moment sind es die ausländischen Kunden, vorwiegend die Russen, welche noch Immobilien kaufen.  Sie lassen sich den Einkauf einiges kosten. Ab 1 Million Euro aufwärts.  Die Nachfrage nach normal bis mittelpreisigen  Immobilien besteht kaum noch. Der Grund dafür ist der Hypothekenvergabe Stop von Seiten der Banken.

Die veränderte Marktsituation macht vielen zu schaffen. Große Maklerbüros haben ihre Büros bereits geschlossen. Aber wie immer gibt es zwei Seiten. Es warten inzwischen auch Investoren die gerne preiswert einkaufen. Ein altes Immobiliengesetz heißt: Kaufe in schlechten Zeiten ein und verkaufe in guten Zeiten.

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