Antonio Chacón (1913-1928) war ein wichtiger Künstler des Flamencos.

Veröffentlicht auf von Angelika

Im letzten Bericht  in diesem Blog “Was wäre Spanien ohne seine Flamenco Musik“ wurde über  die Epoche der Flamencokünstler kurz vor dem Krieg, während des Krieges und die Zeit der musikalischen Veränderung berichtet.
Aber der Flamenco hat seinen Ursprung noch weit vor diesen Jahren. Das Problem ist nur, dass die Schallplatten, welche in dieser Zeit technisch möglich waren, bei weitem nicht das Können und die Wiedergabe der hervorragenden Stimmen aufnahmen, wie man es in  der heutigen Zeit gewohnt ist. So sind unter anderem auch wichtige Schallplatten während des Krieges verloren gegangen.
Antonio Chacón (1913-1928) war ein wichtiger Künstler des Flamencos und ein Meister seines Könnens. Er war das einflussreichste Bindeglied zwischen den großen Flamencosängern des Zehnten Jahrhunderts.
Die Schallplattenindustrie  stand zu dieser Zeit erst am Anfang  ihrer Entwicklung und der Künstler Antonio Chacón (1913-1928) auf seinem Höhepunkt seiner künstlerischen Leistung.
Zu dieser Zeit kannte er  Silverio, Curo Dulche und Enrique „El Mellizo“.  Er arbeitete eng mit ihnen zusammen (1909, 1913, 1927 und 1928 entstanden Aufnahmen die leider nur noch unvollständig sind, oder die künstlerische Qualität nur wenig übertragen wurde. Hinzu kam der unstabile Gesundheitszustand von Antonio Chacón, was den Künstler stark einschränkte.
Durch die digitalen technischen Möglichkeiten heute, konnte man die übrig gebliebenen Lieder technisch übertragen, und erst so lebte sein wirkliches künstlerisches hervorragendes Können erst wieder auf. Man konnte ihn als einen Meister des Flamencos bezeichnen. Er sang in Begleitung des Gitarristen Ramón Montoya.
Songs wie:
En la verda oliva canta (1914)
Dijo  una cartagenera, (Februar  1916
Si yo supiera la lengua (1923)
Que tienes por mi persona (1923)
Si preguntan por quén doblan, (März 1928)
Es gibt noch viele andere Songs aus der kreativen Phase des Meisters des Flamencos.


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