Vorsicht giftige Raupen im Frühling

Veröffentlicht auf von Angelika

In diesen Beutel hängen sie in Pinien und wachsen im Winter zu Raupen heran. Jetzt, wo die Sonne wieder stärker wird, erwachen sie langsam und das Netz werden zwischen Januar-März schwarze Raupenkarawanen freisetzen und wie kleine Soladaten in Reihen (daher der Name Prozessionsraupen) schlüpfen und sich auf den Erdboden begeben. Der Baum ist von Raupen befallen und deren nesselnde Haare sind giftig. Sowohl bei Menschen als auch bei Tieren können hochallergische Reaktionen ausgelöst werden.
Im Januar bis März schlüpfen die Larven, die in großen Kolonien in den Baumnestern leben und sechs Entwicklungsstadien durchlaufen. Die geschlüpften Raupen fertigen in den Ästen der Bäume seid schimmernde Kokons an, die ihnen als Unterschlupf dienen.
Sie versprühen dabei Sporen die für den Menschen giftig sind und schwere Allergien auslösen. Brennen in den Augen, rote Flecken auf der Haut, Brechreiz und Fieber können sich einstellen. Sollte man sie im Haus haben, nicht anfassen sondern mit einem Insektensprühmittel entfernen.
Prozessionsraupen gefährden Mensch und Tier

Für Menschen und Tiere ist die Zeit zwischen Januar und April die gefährlichste. Während dieser Zeit sind die Raupen auf Wanderschaft. Die Gefahr geht von den Brennharen, den Setae, aus.  Diese Härchen erhalten das Eiweißgift "Thaumatopoein".  Trifft nur ein einziges Brennhaar einen Menschen, so können schon hochallergische Reaktionen ausgelöst werden. In der Regel führt die Berührung zu Juckreiz und Hautausschlag.
Besonders gefährlich sind diese Brennhaare für Tiere, die am Boden schnüffeln. Die Schleimhäute von Hunden und Katzen sind besonders empfindlich.  
Weitere Krankheitsbilder können Schwindel, Fieber, Augenentzündungen, Asthmaanfälle, Erstickungsanfälle und Schock entwickeln. Ärzte haben Salben und Tablette für diese Reaktionen.

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