Der Sound der Kofferrollen ist unüberhörbar!

Veröffentlicht auf von Angelika

Man hört sie wieder die Kofferrollen. Die Gehsteige von Lloret sind mit kleinen Fliesen belegt. Die Kofferrollen geben einen bekannten Sound ab. Jetzt sind sie wieder da die Touristen. Ganze Gruppen, meistens Jugendliche ziehen mit ihren Koffern durch die Strassen zu ihren Hotels. Die Saison ist eröffnet.
Im Rest von Spanien ist schlechtes Wetter, aber heute Mittag scheint die Sonne aus einem herrlichen Wolkenhimmel.

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Pepiño 04/10/2009 16:20

Ich glaube nicht, dass man das Rad zurückdrehen kann und Abschlussfahrten wieder an die Ostsee gehen. Das Problem ist doch eher, dass kein Lehrer sich mehr dieser Verantwortung stellen wollen wird - und das ist nicht einmal feige, sondern klug. Aber warum überhaupt eine Sauffahrt in die Türkei? Ich musste zur Abschlussfahrt in die Toskana - auf Galileos Spuren wandeln und rechnen. Ich denke, dass da einige Lehrer billig bezahlten Sonderurlaub zu Gruppenkonditionen machen wollen.
Zu Multikulti: Gestern war ich als Halbfranzose mit meiner englischen Freundin beim Feinkostitaliener und haben uns eine Kiste spanischen Weins aus Yecla in Múrcia (Paco Molina - super!) geholt und ihn abends mit einem portugiesischen Freund und seiner Frau getrunken. Das war super!  Multikulti kann also funktionieren - aber wir meinen hier eine bestimmte Gruppe, die sich nicht integrieren, sondern den ganzen Laden am liebsten übernehmen und gemäß ihrer Steinzeitideologie formen möchte. Mal abwarten - besonders da durch die Krise die Futtertröge schmaler werden. Man sieht's zum Beispiel hieran, das wäre vor wenigen Jahren noch nicht möglich gewesen:
http://www.welt.de/die-welt/article1743054/Das_Boot_ist_voll.html
Alles in Allem ein sehr kompliziertes Thema, das man nicht mal eben schnell abhandeln kann...

Angelika 04/10/2009 17:15


Nein, ich rede auch nicht von zurückdrehen. Natürlich wird es vorwärts gehen, aber anders als wir bisher gesehen und erlebt haben. Auch lehne ich nicht die Vielfalt und Verschiedenheit der
Länder und deren Gewohnheiten ab. Europa ist in Hinsicht vielfältiger Möglichkeiten sehr interessant. Man sagt ja, wenn man nach Rom geht, sei wie die Römer. Genau das ist der Punkt. Viele wollen
eben nicht wie die Römer sein wenn sie in Rom leben. In Spanien ist Afrika und das Denken und handeln muslemischer Völker sehr nah. Darauf prallt der Tourismus mit all seinen Dingen wie mehr Haut,
machen was man will. Das ganze ist ein Hexenkessel und sehr hautnah hier täglich zu beobachten. Die Ergebnisse sind nach jeder Saison sehenswert oder unglaublich. Raub, Mord, Drogen usw. am
der Tagesordnung.


Pepiño 04/09/2009 20:13

Ja, das Abitur ist vorbei, jetzt kommen die Abschlussfahrten. Hoffentlich kommen die Leute zur Besinnung und fahren nach Katalonien, wo man zwar auch nicht immer den originalen "Stoff" ins Glas bekommt, man aber, ungleich der Türkei, daran stirbt oder sich den Rest des Lebens versaut, wie man am Beispiel der Lübecker Schulklasse erst letzte Woche gesehen hat.
Wer aber glaubt, in Touristenorten immer echten Jack Daniel's oder Bacardi in die Cola zu bekommen, glaubt auch an den Osterhasen!
Also Leute, auf ins schöne Hispanien!
Olé!

Angelika 04/10/2009 15:36


 Ich glaube dass die Zeit des unbeschwerten Urlaubs und Abiturabschlussfestreisen vorbei ist. Ich glaube das die Form des Tourismus wie in den letzten 50 Jahren vorbei ist. Die Feste sind
gefeiert, die Partys auch und der "Multikulti" in der Welt und Europa zeigt sein wahres Gesicht. Ich hoffe dass die armen Jugendlichen, dennen man die große Welt vorgegaukelt hat, ihren Rest von
Gehirn einsetzen um sich nicht weiter manipiulieren zu lassen, was für sie gut ist und falsch ist. Ich hoffe für diese Jugendlichen die unsere Zukunft sind, dass sie den "Müll" der letzten Jahre
aus ihrem Gehirn verbannen und anfangen selber zu denken und die die Zukunft wirklich in die Hand nehmen.