Immigranten finden keine Arbeit mehr in Spanien.

Veröffentlicht auf von Angelika

http://www.elpais.com
Die Zeitung „El Pais“ berichtet am 22.04.09:
Eine extreme Änderung stellt die „Seguridad Social“ bei der Arbeitsaufnahme von Ausländern im Land fest.
Die „Seguridad Social“ (Soziale Sicherheit) ist dass Amt wo die Krankenversicherungen und Sozialversicherungen in Spanien abgeliefert werden. Hier kann man die Situation der Arbeitslage im Land genau feststellen. Nach der Winterpause von sieben Monaten geht die Sommerarbeit wieder los. Normalerweise steigt dann die Kurve der Versicherten, also die, welche Arbeit aufgenommen haben drastisch an. Doch schon im letzten Jahr im Juli 2008 war ein Abwärtstrend der „Kurve“ zu bemerken, und dass obwohl der August die Hochsaison für  Arbeit ist. Besonders stellt man fest, dass die ausländische Arbeiter besonders von Arbeitslosigkeit betroffen sind, und  die Abwanderung aus Spanien sich bemerkbar macht. Insgesamt  waren 2.151.880 Personen ohne Arbeit  im Monat Februar 2009.Es  kamen im März 2009 noch 1.873.971 Personen hinzu, so die Mitteilung des Arbeitsamtes.
Der Anteil  der ausländischen Arbeitslosen machte im März 9,87% aus.
Katalonien hat durch seine Wirtschaftstärke naturgemäß mehr Gastarbeiter und der größte Teil von Arbeitslosen Immigranten sind  in Katalonien, teilt das  Ministerium für Arbeit mit. Während in Katalonien 22,21% ausländische Arbeitnehmer vorhanden sind, .sinkt die Zahl  der Immigranten wegen ökonomisch bedingter Abwanderung stetig. Zum Stichtag März 2009 sind  es nun 10,37% ausländische Arbeitslose. Viele von ihnen arbeiteten im Sektor  der  Agrikultur (Apfelsinen, Tomaten, Erdbeeren pflücken), das machte bisher einen Anteil von 3,4% aus.
Die Sektoren der Arbeitslosen angestellten Ausländer teilen  sich wie folgt auf:
1.265.703 sind ungelernte Arbeiter auf dem Gebiet Boden /Obst/Gemüsewirtschaft.
5.067 ausländische Immigranten arbeitenden im Meer und 720 auf dem Sektor der Kohle verarbeitenden Industrie.
19,12% waren in der Hotelbranche tätig und
16,29% im Bereich in der Branche Instandsetzung von Kraftfahrzeugen,
18,23% auf dem Bau.
Andere sind Spezialisten und Selbständige, welche einen Anteil von 173.701 Immigranten ausmachen. Unter den Selbständigen  ausländischen Arbeitern waren auf dem Gebiet von Reparatur und Instandsetzung von Fahrzeugen 23,93% tätig,
danach 23,77% im Bereich von Bau und Konstruktion.
Davon sind 65% Immigranten aus der nicht „EU“
Und 35% sind aus der „EU“.
Rumänien ist das stärkste vertretene Land mit der höchsten Arbeitslosigkeit unter den hiesigen Immigranten. Sie machen 253.038 Arbeitslose aus. Gefolgt davon sind Marokkanische Gastarbeiter mit 238.160, danach Ecuador (Südamerikaner) mit 205.606 Arbeitlosen, wovon die meisten von ihnen Männer sind, so die Angaben der Zeitung „El Pais“.
Die Marokkaner bilden eine besondere Gruppe, da sie ja schließlich im Süden die Nachbarn von Spanien sind. Demnach gibt es in Katalonien 60.436 Arbeitslose Marokkaner,  folgend die Equadorianer mit 40.483 Arbeitslosen, gefolgt von Romanos 31,274,
Columbianos 22,569,
Italianos, 20,242, Chinos, 20.110, Peruanos 19.219, Bolivianos 18.177 und ganz am Schluss folgen die Franzosen welche in Katalonien arbeitslos sind mit 13.928, dann Argentinos 13,113, Pakistanis 10.116, Deutsche 8.037.
So der Bericht am 22.April 2009 der Zeitung „El Pais“.

Angesichts dieser Zahlen fragt man sich wer überhaupt noch Arbeit hat?
Die Abwanderung aus dem „Paradies Spanien“ ist spürbar. Hinter den Zahlen verstecken sich Schicksale die Familien zerstören, Kinder aus ihrer gewohnten und so schwer erlernten Sprache und Umfeld reißen. Menschen die verzweifelt sind. Menschen die rauben müssen um zu essen. Ein Sozialsystem ist nicht vorhanden. Die Frage nach Europa wird laut.

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MiMo 09/21/2009 08:10

" Der Ruf nach Europa"Seit Jahrzehnten bekommt Spanien Kohle der EU und hat auf diesen Geldern aufgebaut - doch leider um wieder dem Rest der EU zu sagen was sie ( Spanien )geleistet haben. Der Grossteil der Spanier weiss nicht woher ihr Wohlstand kommt, sie meinen alles kam durch ihre eigene Handkraft ( Träume und eben diese sind Schäume ).Spanien hat bis heute nichts gelernt und lebt eben darum ausschliesslich auf einenem Geldpumpsystem- ausgeben - Kredit nehmen - Leben - nach mir die Sinnflut.Die Politiker sind die grössten Schmarotzer und wir dürfen wieder dafür bezahlen.Was soll der " Ruf nach Europa"- die Spanier sollen rigoros umdenken und mal arbeiten - allen voran die Politiker.Den am Ende macht ja das Volk was ihnen erlaubt wird.Es gibt noch viel aufzulisten was in Spanien falsch läuft - doch dies ist in den Händen der Politiker und solange dort keine sind die wirklich was ändern wollen - Pech gehabt. Von Sonne und Luft kann man nun einmal nicht allein leben.Los Mortadello und Filemon - ran an den Jamon und arbeiten - last die Finger vom Wein bei der Arbeit.

Angelika 09/21/2009 10:29


Man geht solange zum Krug bis er zerbricht! das trifft auf Spanien voll zu!


Pepiño 04/24/2009 17:54

Das wichtigste ist, nun ideologischen Bauernfängern keinen Millimeter nachzugeben, wenn sie propagieren, dass der starke Staat das alles richten würde, sondern mit Entschlossenheit seine eigene Freiheit zu bewahren und auszubauen.
Ich stehe auf der eher freiheitlichen Seite, auf der der Staat nur die Rechte des einzelnen schützen sollte und den Menschen selbst den Rest überlässt. Aber selbst ich muss in letzter Zeit öfter mal zugeben, dass die "andere" Seite auch Recht hat.
Gestern z.B. habe ich ein Video von Sahra Wagenknecht gesehen, von der kommunistischen Plattform der Linken, denn ich höre mir auch immer gerne andere Positionen an, um aml über den Tellerrand zu gucken. Eigentlich ist sie eine Person, die ich ablehne, die eine Ideologie vertritt, die ich noch mehr ablehne, muss ich leider zugeben, dass sie in einigen Punkten Recht hat, da ich mich auch schon lange mit Nationalökonomie auseinandersetze.
Wenn es Sie interessiert, hier das Video. Ich würde es aber nicht gerne auf einer meiner Seiten verlinkt haben, deshalb dürfen Sie es gerne aus diesem Kommentar löschen: http://www.youtube.com/watch?v=7nwFsTXWUkk
Gruß

Angelika 04/24/2009 19:06


Schwierig wird es, wenn der Staat jeden selbst ueberlaesst, wie jetzt in Spanien zu Krisenzeiten. Bei mehr als 4,5 Millionen Arbeitslosen ohne Sozialhilfe! ist klar was passiert. Die
Kriminalitaet steigt sprunghaft an. Der Staat hat Aufgaben, aber nicht nur dass Volk aus zu pluendern wie es jetzt in ganz Europa passiert ist, sondern auch unetstuetzend zu wirken. Es ist wie eine
Waage die in eine oder andere Richtung absinkt. Nicht einfach!! ich glaube, dass wir in einer Zeit der Wandlung , oder in einer Endzeit uns befinden! was  dieses System in dem wir uns befinden
angeht. Aber wie es Gesetz der Natur ist, wo ein Platz frei wird, kann er neu besetzt werden. Die Indianer sagen:
wenn ein Pferd krank ist gib ihm Futter und lass es sterben. Was unser System macht,  ist dem sterbenden Pferd Futter zu geben und es durch "Mund zu Mund" Beatmung zum ueberleben zu
zwingen.
Das bedeutet dass der Prozess des Sterbens laenger dauern wird als noetig ist und schmerzlicher als noetig. Das Ende ist klar, dass Ergebniss auch!


Pepiño 04/24/2009 10:15

Vor ein paar Jahren noch, hatte Zapatero verkündet, Spanien würde Deutschland bald überholen. Diese Aussage war auf leeren Appartments, Agrar- und Infrastrukturleistungen der EU gebaut. Auch der typisch linke Schritt, mehrfach illegale Einwanderer zu legalisieren zahlt sich jetzt mehrfach negativ aus - leider auch für die Einwanderer, denen damit die Illusion einer Perspeltive gegeben wurde und sich nun nicht trauen, mit leeren Händen heimzukehren.
 
Mal etwas anderes, mal wieder Ryanair:
http://www.welt.de/reise/article3602023/Ryanair-erwaegt-eine-Gebuehr-fuer-Uebergewichtige.html

Angelika 04/24/2009 12:28


Ja Pepiño, ich habe oft gedacht " Die Lüge muß groß sein und direkt vor Deiner Nase dann sieht man den Wald vor Bäumen nicht". Hat doch gut geklappt!!!! Aber dass passierte
natürlich auch in den anderen neuen "EU" Ländern. Nur dort wurde es einfach durchgeknüppelt ohne das Volk zu fragen,  ich meine Deutschland). Natürlich haben alle neidisch auf Spanien
geschaut und der Trend ging  natürlich dahin wo der Brotkorb war. Mit anderen Worten: Der Siegeszug der Abräummentalität bestimmetr Gruppen hat im großen Stil in Europa und in der Welt
geklappt! Das nennt man moderne Kriegsführung. Nun haben wir ganz Europa und der Rest der Welt die für angebliche Schulden arbeitet. Endlich sind wir da, wohin man uns haben wollte. "Was nun
sprach Zeus die Götter sind besoffen!"