Suche nach einem Ort zu leben -minimal menschenwürdig

Veröffentlicht auf von Angelika

Suche nach einem Ort zu leben. Minimal menschenwürdiges Dasein ist ein Problem für viele Millionen Menschen auf der ganzen Welt. In Katalonien ist die Wohnsituation ein großes Problem für viele Menschen und heute ist dieses Problem aktueller denn je! In Katalonien ist wohnen ein ernstes Problem für viele obwohl es viele unbewohnte Wohnungen gibt. Die Kosten eines menschenwürdiges Daseins machen es unmöglich die Wohnungen zu bekommen.
http://209.85.227.132/translate_c?hl=en&langpair=ca|de&u=http://www.elpunt.cat/barcelona/article/13-comunicacio/20-comunicacio/22455-l30-minutsr-de-tv3-ens-mostra-la-barcelona-de-les-barraques.html&rurl=translate.google.com&client=tmpg&usg=ALkJrhiHWWMSW83WYy2Q4PqflDSiPO-e1A


Suche nach einem Ort zu leben -minimal menschenwürdig! Wo man ihn findet ist Barcelona. Ich befinde mich in Barcelona und verfahre mich. Die "Obra de Carratera" die Straßenbauarbeiten, haben mich in eine Gegend von Barcelona katapultiert die mich rasant und ohne Vorbereitung in eine extreme Situation bringt. Ich fahre einen Mittelklassewagen und sitze in einem der Slams von Barcelona fest. Es ist 16:27h. Ich habe keine Ausweichmöglichkeit mehr. Sofas und Möbel wie im Wohnzimmer auf der Straße. Mein Wagen wird von Kindern umlagert die in meinen Wagen wollen.  Kleine Kinderhände trommeln auf die Karosserie meines Autos. Die Kinder sind dreckig, verrotze Nasen, zottlige Haare. Sie haben Jahre keine Dusche mehr gesehen und haben offensichtlich hunger. Es fliegen Steine, Müll und Spielzeug gegen mein Wagen. Ich kriege Panik. Dann kam ein Mann mit einem Hund  und verscheucht sie. Andere Hunde folgen, sind offensichtlich scharf, der Mann tetoviert. Flüchten? Aber wohin? Überall Müll, Ratten, keine Strassen, Blechhütten. Hinter mir versammelt sich eine Gruppe Jugendlicher. Ich habe mein Wagen verriegelt. Ein Junger Mann,vielleicht 15 Jahre alt hat mir gerade das Rücklicht des Wagens zerschlagen. Ich bin blond, Ausländerin und für sie, die mich umzingeln, eine superreiche.
Ich habe Panik. Dann dachte ich für eine Sekunde..zeig keine Angst, rede mit ihnen. Ich lasse den Motor aufheulen, trete auf die Hupe, noch mehr Menschen kommen, jetzt bin ich die Attraktion. Ich mache die Warnblinkanlage an...öffne meine Wagentür, steige aus.....Kinderhände tasten mich ab. Was wollt Ihr? Frage ich. Wisst Ihr den Weg hioer raus? Die Kinder reissen an meinen Haaren um zu prüfen ob es nicht eine Perrücke ist. Ich nehme mein Handy, man versucht es mir aus der Hand zu reissen...ich rufe jetzt meinen Mann an sage ich trocken.  Wer ist Dein Mann? fragt einer aus der Gruppe der Männer. Ein Zigeuner, wie ihr, antworte ich schnell und bestimmt.Ich hoffte das meine Lüge hilft! Sie sind erstaunt, die Gruppe bedrochlich nah, nimmt Abstand. Wie heißt Dein Mann? Ich nenne einen Ort und den Namen der mir gerade einfällt, denn ich wußte dass es von ihnen in jedem Ort Jemand gibt.
Ich steige in meinen Wagen und rufe ihnen zu, zeig mir den Weg nach draußen. Ich fand den Weg nach draußen durch nicht vorstellbaren Müll und kaputten Menschen.

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