Alles Zitrone, oder was?

Veröffentlicht auf von Angelika


Nachrichtendienst-Efe-,Las sanciones por estafas u "olvidos" al realizar la Declaración de la Renta oscilan entre los 50 a los 100.000 euros

Das Finanzamt in Katalonien will nun härter durchgreifen. Während man in den letzten Jahren seine Wohnung oder Haus vermietet oder verkauft  hat ohne die Einnahmen zu versteuern, ein alter und üblicher Brauch die eigenen Kassen zu füllen, will nun das Finanzamt mit drastischen Strafen vorgehen.
Zur Wiederbelebung der Wirtschaft heißt es, muss nun eine Solidarität der Steuerzahler geschaffen werden, die bisher jeder Grundlage entbehrte.
Der Betrug und Schwindel bei Eigentum-Verkauf und Vermietung sind zahlreich und trifft auf viele Delikte in dieser Form zu.
Wer vergisst seine Einkommensteuer  auszuweisen und dem Einnahmen durch Vermietung oder Verkauf von Eigentum nachgewiesen werden kann, der hat mit Strafen zwischen 50.000 bis 100.000€ zu rechnen.
Die Ämter und Rathäuser brauchen Geld! Denn die neuen großzügigen Projekte der spanischen Regierung unter dem Namen: "PLAN E " verwirklicht mit großzügig angelegten Kostenvoranschlägen öffentliche Bauprojekte, wie z.B. in Lloret de Mar den "Fondo de Inversion local para el Empleo" Grundlagen zur Investition von Firmen, zur Stimulierung der wirtschaftlichen Situation der Firmen. (Plan Español para estimulo de la economia y el empleo). Wie hier zu sehen, an der Straße AVINGUEDA VILA DE TOSSA, wird ein neues Theater, Casino mit Parkanlage gebaut. Kostenvoranschlag 2.073.384,46€. Das Theater steht schon Monate im Rohbau. Zur Strasse hin ist eine Zementmauer gezogen worden un sofort der Schriftzug Theater de Lloret de Mar aufgesetzt worden, hinter der Mauer ist nichts, nur eine Fassade. Diese Projekte sind in vielen Bezirken von Lloret de Mar zu sehen. Auffällig sind auch viele Straßenbauarbeiten. Es bleibt nur die Frage wessen Kassen da gefüllt werden und wer da "stimuliert" wird? Während selbst im Juni/Juli viele Menschen  ohne Arbeit sind, und vielen das "Wasser bis zum Hals"  steht, werden hier großzügige Projekte verwirklicht die wohl an dem Konsumenten vorbei gehen, denn wer kann sich ein Theaterbesuch oder Casino Besuch leisten, wenn er nicht die Butter auf dem Brot hat?
Es bleibt also wie immer! Der Steuerzahler ist die Zitrone, das Finanzamt die Zitronenpresse und die "Freunde" der Ämter sind die Gärtner. Fragt sich nur wie lange der Gärtner an seinen Zitronenbäumen noch Freude hat?

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