Wie geht es weiter mit Spanien?

Veröffentlicht auf von Angelika

Während die Rückreisewelle der Urlauber an diesem Wochenende rollt, gehen viele Heimreisende mit der bangen Frage nach Hause, wie es weiter gehen soll? 4.468.000 Arbeitslose, eine Immobilienblase die Mutter aller Sorgen und nun wird auch noch die Steuererhöhung pünktlich zum Herbstbeginn von der spanischen Regierung verkündet. Lose bei der Lotteriegesellschaft haben auch kein Glück gebracht.
Gestern verkündet der der Arbeits-Minister "Corbacho" ohne eine Andeutung von Selbstkritik, dass wohl die Regierung niemals Schuld an dem Disaster in Spanien habe und diese sich immer "reinzuwaschen" weiß. Anschließend gibt er den spanischen Banken die Schuld an der Immobilienkrise und an der Form der Kreditvergabe an den Normal-Verbraucher. Spanien sei die Mutter der Immobilienblase aufgrund der Banken die Kredite vergeben haben um sich unendlich zu bereichern.
Doch was helfen all die Beschuldigungen und Reden? Was Spanien fehlt sind schleunigst klare Fakten auf den Tisch. Wo genau Spanien steht und was für ein Antikrisenprogramm zu realisieren sei. Doch nichts dergleichen ist vorhanden. Nur Steuererhöhungen die sind schon sicher. Menschen die nichts mehr haben ziehen nachts durch die Mülltonnen um was zu essen zu finden. Das ist zur Zeit die Realtät in vielen spanischen Ortschaften. Viele Spanier haben Angst vor diesem Winter, denn wenn der Fühling kommt, wird Spanien nicht mehr das gleiche Land sein. Straßenschlachten, Supermarktbesetzungen und Diebstähle im großen Stil werden schon angekündigt.
Die Regierung kann noch das Ruder umreißen und alle warten gespannt auf die Rede von "Zapatero", besonders im Bezug auf die versprochenen 420€ für Arbeitslose.

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