Banken sind jetzt Immobilienmakler

Veröffentlicht auf von Angelika

Bild-1-Kopie-3.pngCaja Madrid hat einen intensiven Plan ausgegearbeitet um 4.500 Wohnungen zu verkaufen.
Während die Immobilien Büros in Spanien schließen und es kaum noch Immobilienbüros auf dem freien Markt gibt, und Makler um ihr Überleben kämpfen, weil es keine Nachfrage mehr gibt, oder Kaufwillige von den Banken keine Kredite mehr bekommen, betätigen sich die Banken zusehens als Makler. Sie haben nämlich einen großen "Überschuss" an Wohnungen und Häusern und geben natürlich vorrangig Kredite an die Kaufwilligen, die mit Schleuderpreisen gelockt werden. Die Banken haben so ein leichtes Spiel, denn der Vorbesitzer den man inzwischen Zwangsversteigert hat muß die Differenz zwischen denm tätsächlichen erzielten Preis des Hausverkaufes und seiner eigenen Hypothek zahlen. So gewinnen die Banken immer, denn sie haben zwei Zahler für dasselbe Objekt. Der Verlierer in diesem Spiel ist der ehemalige Besitzer, denn dieser hat sein Haus verloren und obendrauf immer noch Schulden. Der neue Käufer jedoch freut sich über die "Billig- Immobilie" und die Bank hat zwei Zahler für dasselbe Objekt. Auf der anderen Seite müssen die Banken so handeln, denn wenn sie auf ihrem "Überhang an Immobilien " sitzen bleiben, gehen sie auch pleite. Die Banken jedenfalls sehen ihre gefährlichen Situation und haben einen straffen Plan.
 Der Plan der zweiten spanischen Sparkasse ist, sich um den Verkauf von  4.500 Häuser während dieses Jahres zu kümmern. Jedes der  2.200 Büros von Caja Madrid muss zwei Häuser während der 12 Monate  verkaufen. Scheinbar  ist das eine einfache Aufgabe, aber angesichts der Situation des
Immobilienmarktes ist es schwierig die Kunden in die Büros zu locken, denn die Kunden haben auch viel Vertrauen gegenüber den Banken verloren.
Im letzten Jahr ist es der Bank aber trotzdem gelungen 600 Häuser zu verkaufen, was der Bank Einnahmen von 100 Millionen Euros sicherte.
Warum hat die Bank so eine Eile? Auf der einen Seite,  so der Vorsitzende der Bank der Caja Madrid  Miguel Blesa, haben wir eine zunehmende Zahl von  Kreditausfällen bei den Hypotheken, viele davon sind Hypotheken die an Privatpersonen und Immigranten ausgegeben wurden und die in ihr Heimatland verschwanden oder arbeitslos wurden. Außerdem wächst der Druck auf die Banken mit den Überwachungssystem der Bank stark. Auf diese Art wird Caja Madrid gezwungen, um den Bankbestimmungen  dieses Jahres durch die Geld Menge die Nahe  bei 114 Million  liegt zu erwirtschaften.
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makler 01/17/2010 21:46



Sehr interessanter Artikel, bestätigt mir das der Immobilien-Markt nach wie vor am Boden ist, in Spanien. Daran sind die Banken aber nicht ganz unschuldig.



Angelika 01/18/2010 10:13


Den Banken wird die meiste Schuld zugeschrieben, denn diese haben auf die Hypothek noich das Auto und die Möbel finanziert und anschließend noch die Gelder zum Leben gegeben. jetzt sind alle bis
zur Halskrause verschuldet, denn Niemand hatte daran gedacht, dass die Immobilien eines Tages in die Krise kommen. Ein riesen Schlamassel und eine sehr gefährliche Situation. Aber tatsächlich
steckte dahinter ein Plan, denn Spanien hat diese Krise ja nicht alleine.