Der Chef sitzt im Knast-kann ich sonst noch was für Sie tun?

Veröffentlicht auf von Angelika

Erinnern Sie sich? Im Blog wurde  im Frühling des Jahres über der Schilderwald von  „PlanE“ berichtet. Dieser Plan gibt Gelder frei (europäische Gelder) zur Belebung der Konjunktur, insbesondere in Spanien zur Belebung der am Boden liegenden Bauwirtschaft. Die Katalanen haben sich bislang vom Rest des Landes abgewendet, weil sie Bodenständig sind und weil man ehrliches Handeln vor zieht und Korruption ablehnt. Korruption ist im Süden des Landes üblich  aber doch nicht in Katalonien, brüstet man sich. Nun sitzt aber bereits der Chef der Firma „operación 'Pretoria'“ also die Baufirma die in Lloret de Mar das Großprojekt von über 80 Millionen Euro für Theater und Kongress-Zentrum baut im Gefängnis ein. Nicht nur dass, beteiligt an einem Großbetrug der bis in die obersten Etagen geht „corrupción urbanística.“ Hat inzwischen fünf hochrangige Minister und Bürgermeister verhaftet und sie sitzen in Untersuchungshaft und der Skandal weitet sich immer mehr aus, sogar bis  nach Madrid. Aufgefallen ist der Skandal in Santa Coloma de Gramenet (Barcelona), wo das Finanzamt eine Aktion „Anti Betrug von Steuergeldern" ausrief und unglaubliches entdeckte.
Der Bürgermeister (sozialistische Partei) von  Santa Coloma de Gramenet (Barcelona), Bartomeu Muñoz, der Gehilfe des Bürgermeisters und der Chef für Bebauungsfragen (urbanismo) Manuel Dobarco; der Ex-Chef der „PSC“ Luis García und andere Gehilfen  aus der Zeit „CIU“Jordi Pujol, Macià Alavedra und  Lluis Prenafeta. Sie alle sind am Betrug und Steuerhinterziehung im großen Stil beteiligt und  sitzen ein. Das alles sind große Namen und waren hochrangige und gut angesehene Leute in Katalonien.
In Arrest mussten auch einige aus dem ehemaligen Personal der Rathäuser. Es sind Mithelfer im großen Stil im Bereich Immobilien, wie unter anderem der Präsident des Immobilienservices der Firma Proinosa, der Konstrukteur Josep Singla und der Präsident der Gruppe Immobiliaria „Espais“ Lluís Casamitjana.
Die Betrugsserie ist lange noch nicht zu Ende, denn täglich kommen Neuigkeiten und andere Bürgermeister mit Unregelmäßigkeiten hinzu.
„Skandale grande „ in dem so sauberen Katalonien. Das Katalanische Volk ist entsetzt. So etwas hätte es früher nie gegeben!
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Stefan 11/05/2009 10:12


Das sollte man mal der DEKA Immobilien GmbH sagen die diese Baufirma gerade fuer den Neubau eines Luxushotels auf Mallorca beauftragt hat! Die haben doch keine Ahnung davon und DEKA gehoert
zu gehoert den Sparkassen wo wir normalen Deutsche unser Geld anlegen!


Angelika 11/05/2009 20:25


Ja da kann man mal wieder sehen, das Netz ist gesponnen, doch jetzt fliegen alle auf. Gut ist nur das es Internet und "Blogger Locas" gibt, die "noch" die Freiheit haben solche Dinge frei zu
benennen. Man versucht alles wie immer unter den Teppich zu kehren und die die es wissen reden mit vorgehaltner Hand! Der Skandal hier weitet sich immer mehr aus und ganze Abteilungen vom Rathaus
sitzen im Knast. Die Katalanen sind entsetzt und die Deka wird sicherlich davon erfahren. Die Sparkassen... ich traue keiner Bank mehr....und die Schulden naja die sind in in Zement umgewandelt
worden. Die Häuser stehen massenhaft leer und die Banken sind jetzt agressive Immobilienhändler. Ein Luxushotel in Mallorca ist noch so ein Massengrab an Euros. Wissen die denn nicht, das halb
Mallorca zum Verkauf steht?