Die N-II und die N-260 in Girona wird nicht weiter ausgebaut

Veröffentlicht auf von Angelika


Wer von der Costa Brava nach Girona auf der N-II fährt, dem fällt auf, das die Bauarbeiten rechts und links der Straße nicht vorwärts gehen, und das schon seit geraumer Zeit, denn die aufgewühlten Bau-Plätze "grünen" schon wieder. Inzwischen ist klar geworden das die beauftragte Baufirma Konkurs angemeldet hat, mit allen Steuergeldern versteht sich.
Stellen wir fest, das der Staat nur 39 Kilometer Autobahn in Girona gebaut hat.
Wenn man die Provinz Girona mit dem restlichen Spanien vergleicht  hat die Stadt Madrid die meisten Autobahn-KM. Madrid hat eine Fläche von 8.021 km2 und 517 Autobahnen, Girona hat eine Fläche von 5.910 km2 und nur 39 Autobahnen. Wenn man denVergleich noch pro Einwohner macht, kommt man zu folgendem Schluss.
Zamora hat 195.000 Einwohner und 253 km Autobahn,  Cuenca 216.000 Einwohnern und 303 km Schnellstraße.  Girona, hat 746.000 Einwohnern, und nur 39 Autobahnen. Girona ist ein Gebiet mit höchstem Touristen Aufkommen der Provinzen Spaniens, das bedeutet, höchste Mobilität für mehrere Monate, und die Verbindung der wichtigsten Grenze mit Europa und damit auch  die Erhöhung des Verkehrs-Aufkommens.
 Die Investitionen im Straßenbau sind im Staatshaushalt für das kommende Jahr an den Rand gedrängt worden. Die Straßenbauarbeiten für die A-2 und A-26 zwischen Figueres und Besalú wurden auf ein Minimum reduziert. 

 Girona ist die Provinz mit wenigsten Autobahnen die durch die Landesregierung gebaut, mit nur 39 km., in Madrid wurden 517 Km ausgebaut, Zaragoza 305km, und in Valencia 328km. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache  und unter den regierenden Parteien wirft man sich "Mangel an politischem Willen" vor. Um voranzukommen mit der Infrastruktur muß in Zukunft noch eine Menge bewegt werden meinen die regierende Parteien.

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