Die Weihnachtspredigt für spanische Arbeitslose-die 426 € Hilfe wird gestrichen

Veröffentlicht auf von Angelika


Passend kurz vor Weihnachten, sozusagen als Sonderbeigabe unter dem Weihnachtsbaum, hat der Minister für Arbeit und Einwanderung, Valeriano Gómez und der Staatssekretär für Beschäftigung, Mari Luz Rodriguez, heute während einer Pressekonferenz in Madrid die Reform der Beschäftigungspolitik offenbart.
Unter dem Motto-wenn der kleine Hunger kommt-Morgens um 10 Uhr in Spanien.
Die Hilfe mit 426 € werden nur noch in Ausnahme-Fällen gegeben werden. Die "Outplacement-Programme" als Ersatz für die 426-Euro Special Beihilfe für Arbeitslose ohne Einkommen, sind vorgesehen, wenn beispielsweise die Langzeitarbeitslosen einen "völligen Mangel an Einkommen"  haben. "
 Gomez und Rodriguez haben angegeben, dass die Regierung beschlossen hat, die 426 € zu entfernen (Hilfe "Prodi" offiziell genannt), weil sich die Wirtschafts-und Beschäftigungspolitik    nun langsam ändert, müssen Anpassungsmaßnahmen zur Arbeitsaufnahme gesucht werden. Die Finanzierung sollen von der Neuausrichtung der bestehenden Programme der aktiven Beschäftigungspolitik, mit 2.300 Millionen Euro im Jahr 2011 gefördert werden und die Weiterentwicklung von Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) in 2012 und 2013 ausgestattet werden. 
Besonders sollen Arbeitslose in neuen Sektoren geschult werden, wie alternative Energien, Umweltschutz und neue Technologien.  Zwei von drei Empfänger von den 426 Euro, erklärte der Minister,  kommen vom Bau-, Immobilien-, oder unternehmensbezogene Dienstleistungen und Handel. Fast 60% von ihnen sind ungelernte Bauarbeiter, der Industrie und Arbeitnehmer der Restaurierung. Darüber hinaus haben andere eine hohe Schulbildung und wenig Flexibilität, um sich auf andere Branchen anzupassen. 
Zu diesem Zweck wird es 1500 Beschäftigungs Spezialisten geben, die im Februar die öffentliche Arbeitsverwaltung übernehmen werden. Als erste "Priorität" sind die personalisierten und speziell auf Langzeitarbeitslose abgestimmten neue Verfahren zu eröffnen.

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