Pilzgedanken-Pilze sammeln-Pilzgesetze

Veröffentlicht auf von Angelika

Jedes Jahr auf´s neue gehen tausende Pilzsammler auf Suche. Jetzt in der Krisenzeit noch mehr. Man kann sie verkaufen, vorausgesetzt man kennt sich gut aus. Jedes Jahr auf´s neue gibt es auch Notfälle durch Verzehr von Giftpilzen.
Nun soll das anders werden. Man denkt  darüber nach, für das Pilz-Sammler eine Lizenz zu vergeben. Die Behörden wollen damit die Ausrottung von Pilzen vermeiden.

Katalonien hat in diesem Jahr aufgrund günstiger Witterungsverhältnisse ein Rekordjahr an Pilzen: mit 60 bis 80 Kilo pro Hektar sagen Kenner.  Es fehlt allerdings noch ein bisschen Feuchtigkeit und Regen um Durchschnittsmenge von 43 Kilo pro Hektar zu erreichen.

Viele Pilzsammler sind  unterwegs in den Pyrenäen und ihren Ausläufern und auch um Lloret de Mar finden sich ideale Orte um Pilze zu sammeln. Viele Leute sind  keine Pilzkenner. Viele Sammler  könnten nicht einmal die essbaren von den giftigen Sorten unterscheiden. Das endet für manch einen mit gefährlichen Pilzvergiftungen. Hinzu kommt noch eine andere Problematik.   Arbeitslose suchen einen Zusatzverdienst da die Pilze pro Kilo bis zu 20 Euro bringen. Resultat ist, dass ganze Gruppen die Wälder durchkämmen und auch entsprechende Spuren, wie z.B. Abfall hinterlassen.

Nun will man eine Lizenz zum Pilzesammeln, wie es  auch Lizenzen für die Jagd und das Angeln gibt, anweisen.  Es ist üblich das Waldgebiete zudem in Privatbesitz sind und so eine Lizens zum Pilzesammeln in solchen Gebieten angebracht sei.
Der Tag ist nicht weit, dass wir zu spazieren gehen auch eine Lizens benötigen!

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