Spanien-Wo es eine Immobilien Blase gibt, ist die Wohnungsnot am größten

Veröffentlicht auf von Angelika


 

 In L´Hospitalet de Llobregat (Barcelona) haben Familien mit Kindern die faktisch auf der Straße sitzen, weil sie keine Arbeit haben, und keine Zahlungen mehr vom Arbeitsamt erhalten, folglich auch keine Miete mehr bezahlen können, einige Wohnungen eines  Neubaus besetzt.
Wir sind keine Kriminellen, sondern wir brauchen nur ein Dach über dem Kopf, für unsere Familie. Die Not macht uns zu "Besetzern" von Wohnraum. Diese Fälle häufen sich immer mehr, denn die Spekulationen in Spanien in Sachen Wohnraum gehen weiter. Jetzt sind es die Banken, die billigen Wohnraum anbieten, direkt aus "Erster Hand" sozusagen, ohne Komission wie ein ehemaliger Makler, denn die braucht die Bank nicht. Sie hat den ehemaligen zwangsversteigerten Besitzer wie ein "Spatz" in der Hand. Der muss auf jeden Fall die Restsumme seiner ehemaligen Immobilie zahlen. Zwischenzeitlich werden die Fenster und Türen von den besetzten Wohnungen zugemauert, der Strom und das Wasser abgestellt. Dramatische Lage für Besitzer und Besetzer und keine klare Rechtsprechung. Ein Alltag im täglichen Polizeieinsatz. Der Staat hat sich verabschiedet und lässt 5 Millionen Arbeitslose im Stich. Der soziale Tsunami ist auch in Spanien angekommen, doch davon redet niemand mehr.

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